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Chemische Experimente in Schlössern, Klöstern und Museen

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Chemische Experimente in Schlössern, Klöstern und Museen Einkaufswagen
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Autor: G. Schwedt
Auflage: 2002
Form: 250 Seiten, broschiert
ISBN-10: 3527306692
ISBN-13: 978352730669-5
Verlag: Wiley-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA
Preis (EUR): 29.90
Alle Angaben ohne Gewähr


Klappentext - Autorenporträt - Inhaltsverzeichnis - Rezension

Klappentext

Im Publikum herrscht knisternde Spannung - heute nicht weniger als vor Hunderten von Jahren, wenn Georg Schwedt eine schwarze Schlange aus Zucker und Natron wachsen lässt. Aus Nickel- und Cobaltsalzen in Wasserglas sprießen gar Pflanzen, Kupfer verwandelt sich auf geheimnisvolle Weise zu Silber und Gold und auf einem unbeschriebenen Blatt erscheint beim Erwärmen ein Text. Hat Georg Schwedt gar magische Kräfte?

Ob es um Tinte, Farben, Genussmittel, Zündhölzer, Pharmazeutika oder gar den Stein der Weisen geht: Chemie und Kulturgeschichte sind nicht voneinander zu trennen. Besonders anschaulich wird das, wenn chemische Experimente in historischem Ambiente vorgeführt werden. Zwischen Rheinsberg in Brandenburg und Tettnang am Bodensee finden in Schlössern, Museen und Klöstern die Experimentalvorträge statt, auf denen aufbauend dieses Buch entstand.

Vielgestaltig, erstaunlich und nicht selten ein wenig merkwürdig wie das Inventar einer mittelalterlichen Alchimistenküche: Die architektonischen, kulturgeschichtlichen und naturwissenschaftlichen Informationen, die Ihnen hier mal sachlich, mal anekdotisch aufbereitet geboten werden, sind geschickt gemischt und so sachkundig wie detailreich dargestellt. Hätten Sie gedacht, dass schon 1805 ein Chemiebuch von einer Dame für Damen verfasst wurde? Sie werden staunen, wie viel Chemie im Deutschen Wörterbuch der Brüder Grimm steckt! Begleiten Sie Goethe zu den Pyrmonter Quellen, lernen Sie das Tabakskollegium von Friedrich Wilhelm I. in Schloss Königs Wusterhausen kennen, erleben Sie, wie sich der Rock des wunderlichen Helmstedter Professors Beireis an der Tafel seines Herzogs rot verfärbte, und verfolgen Sie, wie Madame Nothnagel 1753 für Friedrich den Großen Gold machte. Lassen Sie sich faszinieren, zum Nachvollziehen der ausführlich beschriebenen Versuche anregen - und einladen, spätestens im nächsten Urlaub einen der Originalschauplätze anzusteuern!