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Alt 08.02.2017, 20:13   #2   Druckbare Version zeigen
Auwi Männlich
Mitglied
Beiträge: 9.766
AW: Elektrische Leitfähigkeit einer Lösung

Normalerweise geht man bei wässerigen Lösungen von Tabellenwerten aus, die als "Ionenäquivalentleitfähigkeiten" tabelliert sind.
Für {Na^+\ } steht dort ein Wert von z.B. {\lambda (Na^+)=50,10{cm^2\over \Omega \cdot mol}} bei 25°C
Für {Cl^-\ } beträgt der Wert 76,35
Das Wort äquivalent bezieht sich dabei gleichzeitig auf die Ionenladung z = 1.
Die molare Äquivalentleitfähigkeit von NaCl in wässeriger Lösung setzt sich aus den Werten der Ionenäquivalentleitfähigkeiten zusammen:
{\Lambda (NaCl)=\lambda (Na^+) + \lambda (Cl^-) = 120,45\ {cm^2\over \Omega \,mol}}
Da die molarität hier aber 0,1 mol/l beträgt, ist die
elektrische Leitfähigkeit {\gamma\ } dieser Lösung wegen
{\gamma = \Lambda \cdot c\ \ =12,045\ {cm^2\over \Omega\cdot mol}}
Weil der Sprachgebrauch dieser Zusammenhänge aber nicht ganz einheitlich ist, schau Dir das mal etwas genauer in Deinem einschlägigen Lehrbuch an. Der Meßwert einer solchen Leitfähigkeitsmessung hängt nämlich auch noch von der Geometrie der Meßzelle ab.
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