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Alt 05.12.2019, 17:13   #1   Druckbare Version zeigen
User0  
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Themenersteller
Beiträge: 2
Dr of Science vs. Dr of Engineering

Hallo Leute!

An meiner Uni wird die Fachrichtung technische Chemie angeboten und bei einer Promotion darin erlangt man den Grad Dr. of Engineering.
Natürlich soll man sich stets für das entscheiden, was einem am besten liegt.
Jetzt habe ich nur die hypothetische Frage, ob die Berufsaussichten mit einem der beiden am Ende der Promotion besser sind.
Dr. of Engineering wäre gegenüber anderen Chemikern ein Alleinstellungsmerkmal, wäre das somit von Vorteil oder ist das nicht relevant, da man sich automatisch nicht mehr für die gleichen Berufe bewerben würde?

Viele Grüße!
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Alt 05.12.2019, 17:22   #2   Druckbare Version zeigen
imalipusram Männlich
Mitglied
Beiträge: 7.389
AW: Dr of Science vs. Dr of Engineering

Ist mE völlig egal, außer irgendwelche Verwaltungsheinis überlegen sich mal wieder ohne Grund besondere Anforderungsprofile um irgendwelche KPIs zu fördern.
Wobei der Dr. Ing (an der FH) durchaus seltener vorkommt als ein Dr. rer. nat., man könnte also dort evtl. besser punkten.

mE ist eher entscheidend, daß man den Weg des Doktorats auf sich genommen hat, man hat einem Diplom-xy dann doch ordentlich was voraus. Dann isses aber eher wichtig, was man gemacht hat, denn man ist ja dann nun durchaus Spezialist auf (s)einem Gebiet.
__________________
I solemnly swear that I'm up to no good!
伍佰 (WuBai - Run run run!) (ein Musikvideo mit dem Bambushaus und dem imalipusram unter den Statisten)
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Und so gehts hier manchmal zu (sowas Ähnliches wie Fronleichnam, hier wird TuDiGong, dem Erdgott, tüchtig eingeheizt!) Oder so (auch ungeeignet für Gefahrstoffphobiker) und so und so.
imalipusram ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 06.12.2019, 09:11   #3   Druckbare Version zeigen
Cyrion Männlich
Mitglied
Beiträge: 6.732
AW: Dr of Science vs. Dr of Engineering

Es dürfte wohl eher die Fachrichtung der Disseration entscheidend sein, als die Bezeichnung.
__________________
Philippus Theophrastus Aureolus Bombastus von Hohenheim: Allein die Dosis machts, daß ein Ding kein Gift sei.

Erfahrung: Wenn es so einfach wäre, hätte es schon längst jemand gemacht
Cyrion ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.12.2019, 09:48   #4   Druckbare Version zeigen
chemiewolf Männlich
Mitglied
Beiträge: 23.573
AW: Dr of Science vs. Dr of Engineering

Zitat:
Zitat von Cyrion Beitrag anzeigen
Es dürfte wohl eher die Fachrichtung der Disseration entscheidend sein, als die Bezeichnung.
d'accrd, eine einschlägige Promotion ist auf jeden Fall ein Türöffner für die Industrie.
__________________
The State Senate of Illinois yesterday abandoned its Committee on Efficiency and Economy for reasons of 'efficiency and economy'.
De Moines Tribune, 6 February 1955
chemiewolf ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.12.2019, 05:13   #5   Druckbare Version zeigen
User0  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 2
AW: Dr of Science vs. Dr of Engineering

Ah ja interessant ...
Ok, die Fachrichtung ist also entscheidender.
Jetzt käme noch folgende Frage:
Spielt auch das Institut selbst eine Rolle?
An der Uni zu bleiben würde natürlich bedeuten, dann ganz normal in einem Chemiker-Arbeitskreis zu promovieren. Das würde dann quasi zum Studium "passen".
Hier in der Nähe ist auch ein Forschungsinstitut. Da gibt es auch Chemiker die dort arbeiten/promovieren. Aber das Institut ist formal ein Biologen-Institut.
Wie sieht es dann damit aus, haben Chemiker aus einem Chemiker-Institut bessere Karten als Chemiker aus einem Biologen-Institut?
Bzw. schreckt es einen Arbeitgeber ab, wenn man das Ende seiner Laufbahn nicht in einer "echten" chemischen Fakultät abgeschlossen hat und hat bei gleicher Qualifikation dann der Chemiker aus dem Bio-Institut eher das Nachsehen?

Wäre dann gut zu wissen, wo man sich langfristig aufzustellen hat ...

Geändert von User0 (10.12.2019 um 05:19 Uhr)
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Alt 10.12.2019, 06:03   #6   Druckbare Version zeigen
fleckenforscher Männlich
Mitglied
Beiträge: 125
AW: Dr of Science vs. Dr of Engineering

Mal darüber nachgedacht, "industrienah" zu promovieren? Damit würde man sich "höchstwahrscheinlich" von der Masse abheben.
fleckenforscher ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.12.2019, 09:27   #7   Druckbare Version zeigen
chemiewolf Männlich
Mitglied
Beiträge: 23.573
AW: Dr of Science vs. Dr of Engineering

Zitat:
Zitat von User0 Beitrag anzeigen
Ah ja interessant ...
Ok, die Fachrichtung ist also entscheidender.
Jetzt käme noch folgende Frage:
Spielt auch das Institut selbst eine Rolle?
An der Uni zu bleiben würde natürlich bedeuten, dann ganz normal in einem Chemiker-Arbeitskreis zu promovieren. Das würde dann quasi zum Studium "passen".
Hier in der Nähe ist auch ein Forschungsinstitut. Da gibt es auch Chemiker die dort arbeiten/promovieren. Aber das Institut ist formal ein Biologen-Institut.
Wie sieht es dann damit aus, haben Chemiker aus einem Chemiker-Institut bessere Karten als Chemiker aus einem Biologen-Institut?
Bzw. schreckt es einen Arbeitgeber ab, wenn man das Ende seiner Laufbahn nicht in einer "echten" chemischen Fakultät abgeschlossen hat und hat bei gleicher Qualifikation dann der Chemiker aus dem Bio-Institut eher das Nachsehen?

Wäre dann gut zu wissen, wo man sich langfristig aufzustellen hat ...
zunächst solltest du wissen, was du willst und nicht vermeintlichen Jobaussichten hinterherhecheln. Aber natürlich sind ein AK oder Institut mit einem sehr renommierten Prof oder Ruf und wie oben gesagt einem einschlägigen Arbeitsgebiet erfolgversprechender als wenn das nicht der Fall ist.
__________________
The State Senate of Illinois yesterday abandoned its Committee on Efficiency and Economy for reasons of 'efficiency and economy'.
De Moines Tribune, 6 February 1955
chemiewolf ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.12.2019, 09:51   #8   Druckbare Version zeigen
Cyrion Männlich
Mitglied
Beiträge: 6.732
AW: Dr of Science vs. Dr of Engineering

Aber auch hier gilt: das Spezialgebiet ist entscheidend. Und zwar, ob der Arbeitgeber dieses haben will. Wenn Du also eine möglichst große Auswahl an Stellen haben willst, dann musst Du auf dem Thema promovieren, wo in 2-3 Jahren viele Unternehmen neue Leute suchen.

Am besten natürlich in einem renommierten Arbeitskreis.

Es bringt Dir aber relativ wenig, Dich für eine größere Zahl an Jobangeboten zu verbiegen, weil Du dann nicht optimal leistungsfähig bist.

Und dann musst Du Dir im Klaren sein, dass eine Promotion dann doch etwas anderes ist, als ein Job auf dem Fachgebiet. Du wirst meist andere Tätigkeiten haben. (Weniger Praxis, mehr Anleitung anderer Leute und "Papierkram")

Hier heißt es ganz klar: Abwägen.
__________________
Philippus Theophrastus Aureolus Bombastus von Hohenheim: Allein die Dosis machts, daß ein Ding kein Gift sei.

Erfahrung: Wenn es so einfach wäre, hätte es schon längst jemand gemacht
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